Seniorenbetreuung - Rund um die Uhr
SeniorenService Goldener Herbst GmbH & Co. KG
Schmiedegasse 158, 50739 Köln

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Mo - Fr 9.00 - 17.00
12.00 - 13.00 Pause

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet 24-Stunden Betreuung?

Entscheiden Sie sich für dieses Betreuungsmodell, leben Sie nicht mehr alleine zu Hause, sondern gemeinsam mit einer Pflegekraft, die immer für Sie da ist und alle die Tätigkeiten im Bereich Haushalt und Grundpflege übernimmt, von denen Sie sich überfordert fühlen.
Parallel werden aber auch Ihre vorhandenen Ressourcen unterstützt und gefördert. Denn so erhalten Sie Ihre Lebensqualität aufrecht ohne Ihre individuellen Gewohnheiten aufgeben zu müssen.

Wie sind die Rahmenbedingungen?

Die Betreuungskraft wohnt in einem eigenen Zimmer und darf das Badezimmer mitbenutzen.
Das der Alltagshilfe zur Verfügung gestellte Zimmer muss separat und abschließbar sein. Es darf sich nicht um ein Durchgangszimmer oder einen von mehreren Personen genutzten Raum, sowie ein typisches Kellerzimmer handeln. Kost und Logis sind frei.

Wie ist die Arbeitszeit?

Im Bereich der Grundpflege richten sich die Arbeitszeiten in erster Linie nach den Bedürfnissen und dem gewohnten Tagesablauf der zu betreuenden Person.
Im Bereich der Haushaltsführung wiederum liegen Zeiteinteilung sowie Art und Weise der Leistungserbringung im eigenen Ermessen der Betreuungskraft.
Bei einer 24-Stunden-Betreuung können keine tatsächlichen „Arbeitsstunden“ zu Grunde gelegt werden, sondern das Ergebnis der Leistungen zählt.

Wer entscheidet über die Aufenthaltszeiten der Pfleger?

Über die Dauer des Aufenthalts entscheidet nicht unsere Agentur, sondern die Pflegekraft selbst. Wir verlangen von unseren Kräften aber einen Mindestaufenthalt von zwei Monaten.Diverse Bonusaktionen die wir als Vermittler ins Leben gerufen haben, sollen dazu beitragen, dass die Pflegekraft auch Interesse an längerfristigen Aufenthalten hat. So bekommt jede Pflegekraft, die mindestens drei Monate im Einsatz bleibt, von uns eine Bonuszahlung in Höhe von 100,00 EUR.

Wie verläuft die An- bzw. Abreise der Betreuungskraft?

Die Betreuungskräfte entscheiden selbst über das Ende ihres Aufenthalts, sowie über die „Art“ ihrer Abreise.
Ein Teil unserer Pflegerinnen und Pfleger reist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Linienbussen oder Flugzeugen, und wird von uns abgeholt und zum Abreiseort gebracht.
Ein anderer Teil nimmt kleine Busunternehmen in Anspruch. Kleine Busse holen die Pflegekräfte vor Ihrem Haus ab und bringen sie bis vor die eigene Haustüre in der Heimat.
Über den genauen Tag und die etwaige Uhrzeit der Abreise werden Sie durch unsere Mitarbeiter informiert.

Wie sind die Sprachkenntnisse der Betreuungskräfte?

Wir unterscheiden die Sprachkompetenzen unserer Alltagshilfen in vier Kategorien. Grundkenntnisse und befriedigende Kenntnisse sind im Honorar der Betreuungskräfte berücksichtigt, höhere Deutschkenntnisse (gute und sehr gute) sind mit Zusatzkosten verbunden.
Genaue Informationen finden Sie in unserem Kundenfragebogen oder auf unserem Internetauftritt.
Zudem fördern wir die Betreuungskräfte, die an anerkannten Deutschkursen teilnehmen, mit einer Gebührenbeteiligung von 180,00 EUR.

Warum kommt es zu einem Wechsel der Betreuungskraft?

Wer sich für die Arbeit der Betreuung rund um die Uhr berufen fühlt, entscheidet sich für eine Tätigkeit, die besonders die Psyche beansprucht.
Aus diesem Grund haben die Alltagshelfer einen Arbeitsrhythmus entwickelt, der meistens aus Perioden von zwei bis drei Monaten besteht.
Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen. Nämlich Kräfte die über eine größere Ausdauer verfügen und/oder noch dazu keine Familie in ihrem Heimatland haben und sich darum selbst für eine längere Dauer des Auftrages entscheiden.

Wer entscheidet ob ich immer die gleiche Kraft bekomme?

Alltagshelfer sind selbstständige Dienstleister, keine Mitarbeiter unserer Agentur und es liegt daher nicht in unserer Macht über eine Rückkehr zu entscheiden.
Sofern eine Betreuungskraft Interesse daran hat werden wir Sie darüber entsprechend informieren. Hegen Sie dann den gleichen Wunsch, steht dem nichts mehr im Wege.
Einziger Hinderungsgrund für eine Rückkehr kann die Tatsache sein, dass jede selbstständige Alltagshilfe im laufenden Kalenderjahr mindestens zwei verschiedene Auftraggeber haben muss. Dies ist zwingend erforderlich um den Verdacht einer Scheinselbstständigkeit von vornherein ausschließen zu können.

Für den Fall dass die Chemie einmal nicht stimmt, kann ich mir wünschen, dass die Betreuungskraft früher als nach sieben Tagen mein Haus verlässt?

Natürlich. Sollten Sie einen solchen Wunsch äußern, werden wir die Betreuungskraft so schnell wie möglich abholen. Gleichzeitig müssen wir aber darauf aufmerksam machen, dass der Betreuungskraft gemäß der regulären Kündigungsfrist noch für weitere sieben Tage ihr Honorar zusteht und wir in diesem Fall nicht immer eine sofortige Ersatzbetreuung garantieren können!

Wer meldet die Betreuungskräfte bei den Ämtern an?

Wir sind zuständig für die Anmeldung Ihrer Pflegekraft.

Hierzu wird Ihnen vor Durchführung der Anmeldung das Formular “Bestätigung des Wohnungsinhabers” zugestellt. Dieses Formular benötigen wir dann von Ihnen unterschrieben zurück.

Ein Termin für die Anmeldung der Kraft erfolgt anschließend nach Absprache mit Ihnen.

Müssen die Pflegekräfte GEZ-Beiträge bezahlen?

Nein. Die Gebühr der GEZ wird pro Haushalt erhoben, so dass keine Zusatzkosten anfallen. Zahlen Sie aber den ermäßigten Beitrag oder sind von der Zahlung befreit, müssen Sie mit Nachzahlungen rechnen.

Welche Kosten für die Pflegekraft werden von der Krankenkasse übernommen?

Leistungen der Pflegekasse ab dem 01.01.2017

Grundleistungen:

Nach Einführung der neuen Pflegegrade, welche die bis dahin bekannten Pflegestufen zum 01.01.2017 ersetzt haben, sind durch den Gesetzgeber nur anerkannte Pflegedienste zur direkten Abrechnungen mit den Krankenkassen weiterhin berechtigt. Somit bekommen auch nur Pflegedienste den je nach Pflegegrad anfallenden Betrag in voller Höhe erstattet.

Weder unsere Agentur, noch die von uns vermittelten Betreuungskräfte haben den Status eines Pflegedienstes. Wie hoch der Betrag des privaten Pflegegeldes, bzw. die Erstattung bei der Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst ist, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Pflegegrad (PG) privates Pflegegeld ambulanter Pflegedienst
PG 1 0,00 EUR* 0,00 EUR
PG 2 316,00 EUR 689,00 EUR
PG 3 545,00 EUR 1.298,00 EUR
PG 4 728,00 EUR 1.612,00 EUR
PG 5 901,00 EUR 1.995,00 EUR

* nur zweckgebundene Kostenerstattung bis zu 125,00 EUR

Verhinderungspflege:

Pro Kalenderjahr haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf Verhinderungspflege für längstens 42 Kalendertage. Hierfür erstattet die Pflegekasse einen Betrag von maximal 1.612,00 EUR. Werden Leistungen der nicht in Anspruch genommen Kurzzeitpflege anteilig hinzugenommen, kann sich dieser Betrag auf bis zu 2.418,00 EUR erhöhen.

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Verhinderungspflege sind in §39 SGB XI geregelt und umfassen folgende Punkte:

  • Die Pflegeperson muss den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in häuslicher Umgebung gepflegt haben.
  • Der Pflegebedürftige ist seit mindestens sechs Monaten in Pflegegrad 2 oder Höher eingestuft.
  • Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger sind miteinander bis zum zweiten Grad weder verwandt, noch verschwägert.
  • Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger leben nicht in häuslicher Gemeinschaft.

Zusatzinformation:

Die Rechnungen der von uns vermittelten Betreuungskräfte werden in der Regel von den Krankenkassen anerkannt.
Vor der Antragsstellung bei der Pflegekasse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Was ist mit dem ambulanten Pflegedienst?

Wenn keine medizinischen Eingriffe bei der zu betreuenden Person erforderlich sind, können Sie beim Einsatz einer durch uns vermittelten Alltagshilfe auf den ambulanten Pflegedienst verzichten.
In schweren Pflegefällen ist es sinnvoll, dass die Alltaghilfe und der ambulante Pflegedienst kooperieren. So sichern Sie die Qualität der Pflege und gleichzeitig die 24-Stunden-Betreuung zu Hause. Besser können die Betroffenen nicht versorgt sein.

Kann ich die Leistungen der Pflegekraft steuerlich absetzen?

Die Rechnungen unserer Betreuungskräfte können, sofern sie privat finanziert werden, als außergewöhnliche Belastungen von der Einkommensteuer abgesetzt werden.
Der abzugsfähige Höchstbetrag liegt bei derzeit 20.000,00 EUR im Jahr, wovon 20% als steuerabzugsfähig gelten.
Die Steuerzahlungen reduzieren sich also pro Jahr um maximal 4.000,00 EUR.

Hierbei ist zu beachten dass, ähnlich wie bei Handwerkerrechnungen, von den Finanzämtern nur Rechnungen akzeptiert werden die unbar, also per Überweisung o.Ä. beglichen wurden. Bar bezahlte Rechnungen werden meist nicht anerkannt.

Bitte bedenken Sie, dass wir keine Hilfeleistung in steuerlichen Angelegenheiten anbieten können und dürfen. Konsultieren Sie hierzu Ihre Steuerberatung.

Wie sind die Betreuungskräfte versichert?

Alle Betreuungskräfte sind zur privaten Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung verpflichtet. Der Versicherungsabschluss erfolgt in Form einer Gruppenversicherung.
Zusätzlich sind die Betreuungskräfte bei der zuständigen Berufsgenossenschaft unfallversichert.

 

In welchem Verhältnis steht die Betreuungskraft zu mir als Kunde?

Sie stehen zu der jeweiligen Alltagshilfe in einem Dienstleistungsverhältnis und sind kein Arbeitgeber.

Von uns vermittelte Kräfte betreiben hier in Deutschland ein Gewerbe im Bereich Haushalthilfe und Seniorenbetreuung.

 

Was spricht für die Beschäftigung eines selbstständigen Dienstleisters?

Das Angebot zur Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ist nur durch selbstständige Dienstleister realisierbar.

Allein aus gesetzlicher Sicht ist es nicht möglich, eine Betreuung rund um die Uhr durch einen Angestellten zu gewährleisten, denn auch Rufbereitschaftdienste müssen nach neuester Rechtsprechung regulär vergütet werden und zählen zur Arbeitszeit.

Nur selbstständige Dienstleister sind in der Lage ihre Leistungen zu den selbst gewählten Konditionen anzubieten. Zudem zeichnet sich dieses Modell durch seine hohe Transparenz aus. Es regelt klar, welche Einnahmen und Kosten welche Vertragspartei für die jeweilige Leistung erhält.
Das engagieren einer selbstständigen Alltagshilfe stellt somit die legitimste und rechtssicherste aller Betreuungsarten dar.

Wodurch zeichnet sich die Selbstständigkeit der Alltagshilfen aus?

Lassen Sie sich nicht von Personen und Nachrichten einschüchtern, die Ihnen vorgaukeln wollen, dass es sich bei selbstständigen Alltagshilfen um illegale Beschäftigungen handelt!
Es gibt viele Punkte die für die Selbstständigkeit der von uns vermittelten Alltagshilfen sprechen. Jede der von uns vermittelten Alltagshilfen bestimmt selbst über:

  • Den Zeitpunkt an dem sie eine Betreuung übernehmen wollen
  • Die Dauer ihres Einsatzes und ob sie für diesen Kunden noch einmal einen Einsatz übernehmen wollen
  • Welchen der ihnen vorgeschlagenen Auftraggeber sie annehmen möchten
  • Die Höhe des geforderten Honorars für die angebotene Leistung
  • Den Einsatzort an dem sie ihre Leistungen erbringen wollen

Weitere Punkte, die unabhängig von den persönlichen Anforderungen der jeweiligen Alltagshilfe, für die Selbstständigkeit sprechen sind:

  • Der Abschluss rechtlich abgesicherter Dienstleistungsverträge
  • Die rechtlich korrekte Rechnungsstellung im eigenen Namen
  • Den Erhalt des jeweiligen Honorars auf das eigene Konto
  • Die ordnungsgemäße Erfassung beim zuständigen Finanzamt
  • Die Übernahme von verschiedenen Auftraggebern pro Kalenderjahr
  • Das fehlende Anrecht auf bezahlten Urlaub und finanziellen Ausgleich im Krankheitsfall
  • Der Abschluss der privaten Krankenversicherung durch die Alltagshilfe, sowie die Mitgliedschaft in zuständigen Berufsgenossenschaften und Handelskammern

Wie wirkt sich der gesetzliche Mindestlohn auf die Kosten aus?

Seit dem 01.01.2015 gilt für alle Arbeitnehmer, die in Deutschland tätig sind, ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,84 Euro brutto, unabhängig davon, ob der Arbeitgeber ein inländisches oder ausländisches Unternehmen ist. Die reinen Gehälter für eine 24h-Betreuung durch entsendete Betreuungskräfte sollten daher seit dem 01.01.2015 legal nicht unter ca. 2.500 Euro realisierbar sein sowie über eine gültige A1-Entsendebescheinigung (gesetzlicher Versicherungsschutz) verfügen.

Wenn im Ausland der Mindestlohn während der Einsätze des ausländischen Personals in Deutschland nicht gezahlt wird ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob Sie als Privatperson (Auftraggeber) für die Versäumnisse haften müssen.

WICHTIG: Für alle, die bei der 24-Stunden-Betreuung auf die Dienstleistungen durch uns vermittelter Betreuungskräfte zurückgreifen, gelten die vorhergehenden Anmerkungen zum Mindestlohn nicht.

Unsere Alltagshilfen sind selbständige Dienstleister und legen die Preise daher eigenständig fest. Dabei sind sie nicht an den deutschen Mindestlohn gebunden.

“Wir sprechen aus langjähriger Erfahrung!”

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