Seniorenbetreuung - Rund um die Uhr
SeniorenService Goldener Herbst GmbH & Co. KG
Schmiedegasse 158, 50739 Köln

+49 221 47 44 66 -54 / -53
kdm@goldenerherbst24.info

Mo - Fr 9.00 - 17.00
12.00 - 13.00 Pause

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet 24-Stunden Betreuung?

Entscheiden Sie sich für dieses Betreuungsmodell, leben Sie nicht mehr alleine zu Hause, sondern gemeinsam mit einer Pflegekraft, die immer für Sie da ist und alle die Tätigkeiten im Bereich Haushalt und Grundpflege übernimmt, von denen Sie sich überfordert fühlen.
Parallel werden aber auch Ihre vorhandenen Ressourcen unterstützt und gefördert. Denn so erhalten Sie Ihre Lebensqualität aufrecht ohne Ihre individuellen Gewohnheiten aufgeben zu müssen.

Wie sind die Rahmenbedingungen?

Die Betreuungskraft wohnt in einem eigenen Zimmer und darf das Badezimmer mitbenutzen.
Das der Alltagshilfe zur Verfügung gestellte Zimmer muss separat und abschließbar sein. Es darf sich nicht um ein Durchgangszimmer oder einen von mehreren Personen genutzten Raum, sowie ein typisches Kellerzimmer handeln. Kost und Logis sind frei.

Wie ist die Arbeitszeit?

Im Bereich der Grundpflege richten sich die Arbeitszeiten in erster Linie nach den Bedürfnissen und dem gewohnten Tagesablauf der zu betreuenden Person.
Im Bereich der Haushaltsführung wiederum liegen Zeiteinteilung sowie Art und Weise der Leistungserbringung im eigenen Ermessen der Betreuungskraft.
Bei einer 24-Stunden-Betreuung können keine tatsächlichen „Arbeitsstunden“ zu Grunde gelegt werden, sondern das Ergebnis der Leistungen zählt.

Wer entscheidet über die Aufenthaltszeiten der Pfleger?

Über die Dauer des Aufenthalts entscheidet nicht unsere Agentur, sondern die Pflegekraft selbst. Wir verlangen von unseren Kräften aber einen Mindestaufenthalt von zwei Monaten.Diverse Bonusaktionen die wir als Vermittler ins Leben gerufen haben, sollen dazu beitragen, dass die Pflegekraft auch Interesse an längerfristigen Aufenthalten hat. So bekommt jede Pflegekraft, die mindestens drei Monate im Einsatz bleibt, von uns eine Bonuszahlung in Höhe von 100,00 EUR.

Wie verläuft die An- bzw. Abreise der Betreuungskraft?

Die Betreuungskräfte entscheiden selbst über das Ende ihres Aufenthalts, sowie über die „Art“ ihrer Abreise.
Ein Teil unserer Pflegerinnen und Pfleger reist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Linienbussen oder Flugzeugen, und wird von uns abgeholt und zum Abreiseort gebracht.
Ein anderer Teil nimmt kleine Busunternehmen in Anspruch. Kleine Busse holen die Pflegekräfte vor Ihrem Haus ab und bringen sie bis vor die eigene Haustüre in der Heimat.
Über den genauen Tag und die etwaige Uhrzeit der Abreise werden Sie durch unsere Mitarbeiter informiert.

Wie sind die Sprachkenntnisse der Betreuungskräfte?

Nach unserer langjährigen Erfahrung können wir feststellen, dass die Beurteilung  der Sprachkenntnisse einer Person je nach Gesprächspartner vollkommen unterschiedlich ausfällt. Dies hängt nicht zuletzt mit der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen zusammen.

Wir möchten Ihnen aber garantieren, dass jede der von uns vermittelten Betreuungskräfte Sätze und häufig gebrauchte Wörter verstehen kann. Hierzu zählen Ausdrücke, die mit für sie wichtigen Bereichen zusammenhängen, wie z.B. Informationen zur Person und zur Familie, ihre Arbeit und das nähere Umfeld betreffend.

Die Verständigung ist in einfachen und alltäglichen bzw. routinemäßigen Situationen möglich, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch über vertraute und geläufige Dinge geht. Darüber hinaus fördern wir Betreuungskräfte, die an anerkannten Deutschkursen teilnehmen, mit einer Gebührenbeteiligung von 80,00 EUR.

Warum kommt es zu einem Wechsel der Betreuungskraft?

Wer sich für die Arbeit der Betreuung rund um die Uhr berufen fühlt, entscheidet sich für eine Tätigkeit, die besonders die Psyche beansprucht.
Aus diesem Grund haben die Alltagshelfer einen Arbeitsrhythmus entwickelt, der meistens aus Perioden von zwei bis drei Monaten besteht.
Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen. Nämlich Kräfte die über eine größere Ausdauer verfügen und/oder noch dazu keine Familie in ihrem Heimatland haben und sich darum selbst für eine längere Dauer des Auftrages entscheiden.

Wer entscheidet ob ich immer die gleiche Kraft bekomme?

Alltagshelfer sind selbstständige Dienstleister, keine Mitarbeiter unserer Agentur und es liegt daher nicht in unserer Macht über eine Rückkehr zu entscheiden.
Sofern eine Betreuungskraft Interesse daran hat werden wir Sie darüber entsprechend informieren. Hegen Sie dann den gleichen Wunsch, steht dem nichts mehr im Wege.
Einziger Hinderungsgrund für eine Rückkehr kann die Tatsache sein, dass jede selbstständige Alltagshilfe im laufenden Kalenderjahr mindestens zwei verschiedene Auftraggeber haben muss. Dies ist zwingend erforderlich um den Verdacht einer Scheinselbstständigkeit von vornherein ausschließen zu können.

Für den Fall dass die Chemie einmal nicht stimmt, kann ich mir wünschen, dass die Betreuungskraft früher als nach sieben Tagen mein Haus verlässt?

Natürlich. Sollten Sie einen solchen Wunsch äußern, werden wir die Betreuungskraft so schnell wie möglich abholen. Gleichzeitig müssen wir aber darauf aufmerksam machen, dass der Betreuungskraft gemäß der regulären Kündigungsfrist noch für weitere sieben Tage ihr Honorar zusteht und wir in diesem Fall nicht immer eine sofortige Ersatzbetreuung garantieren können!

Wer meldet die Betreuungskräfte bei den Ämtern an?

Wir sind zuständig für die Anmeldung Ihrer Pflegekraft.

Hierzu wird Ihnen vor Durchführung der Anmeldung das Formular “Bestätigung des Wohnungsinhabers” zugestellt. Dieses Formular benötigen wir dann von Ihnen unterschrieben zurück.

Ein Termin für die Anmeldung der Kraft erfolgt anschließend nach Absprache mit Ihnen.

Müssen die Pflegekräfte GEZ-Beiträge bezahlen?

Nein. Die Gebühr der GEZ wird pro Haushalt erhoben, so dass keine Zusatzkosten anfallen. Zahlen Sie aber den ermäßigten Beitrag oder sind von der Zahlung befreit, müssen Sie mit Nachzahlungen rechnen.

Welche Kosten für die Pflegekraft werden von der Krankenkasse übernommen?

Leistungen der Pflegekasse ab dem 01.01.2017

Grundleistungen:

Nach Einführung der neuen Pflegegrade, welche die bis dahin bekannten Pflegestufen zum 01.01.2017 ersetzt haben, sind durch den Gesetzgeber nur anerkannte Pflegedienste zur direkten Abrechnungen mit den Krankenkassen weiterhin berechtigt. Somit bekommen auch nur Pflegedienste den je nach Pflegegrad anfallenden Betrag in voller Höhe erstattet.

Weder unsere Agentur, noch die von uns vermittelten Betreuungskräfte haben den Status eines Pflegedienstes. Wie hoch der Betrag des privaten Pflegegeldes, bzw. die Erstattung bei der Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst ist, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Pflegegrad (PG) privates Pflegegeld ambulanter Pflegedienst
PG 1 0,00 EUR* 0,00 EUR
PG 2 316,00 EUR 689,00 EUR
PG 3 545,00 EUR 1.298,00 EUR
PG 4 728,00 EUR 1.612,00 EUR
PG 5 901,00 EUR 1.995,00 EUR

* nur zweckgebundene Kostenerstattung bis zu 125,00 EUR

Verhinderungspflege:

Anspruchsberechtigt sind Pflegebedürftige ab dem Pflegegrad 2. Während Inanspruchnahme der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld für sechs Wochen hälftig weitergezahlt.

Die Geldleistung aus der Verhinderungspflege umfasst einen Betrag von 1.612,00 EUR pro Kalenderjahr für einen Zeitraum von maximal 42 Tagen.
Wie in der Vergangenheit ist es auch weiterhin möglich, einen Übertrag der halben Kurzzeitpflege auf die Verhinderungspflege vorzunehmen.

Für die Beantragung der Verhinderungspflege müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die betreuungsbedürftige Person ist seit mindestens sechs Monaten in Pflegegrad 2 oder höher erfasst.
  • Ein Familienmitglied ist bei der Pflegekasse als pflegende/betreuende Person eingetragen.

Zusatzinformation:
Ausführliche Informationen über Pflegeleistungen erhalten Sie auf Seiten des Bundesgesundheitsministeriums oder bei ihrer Pflegekasse.

Was ist mit dem ambulanten Pflegedienst?

Wenn keine medizinischen Eingriffe bei der zu betreuenden Person erforderlich sind, können Sie beim Einsatz einer durch uns vermittelten Alltagshilfe auf den ambulanten Pflegedienst verzichten.
In schweren Pflegefällen ist es sinnvoll, dass die Alltaghilfe und der ambulante Pflegedienst kooperieren. So sichern Sie die Qualität der Pflege und gleichzeitig die 24-Stunden-Betreuung zu Hause. Besser können die Betroffenen nicht versorgt sein.

Kann ich die Leistungen der Pflegekraft steuerlich absetzen?

Die Rechnungen unserer Betreuungskräfte können, sofern sie privat finanziert werden, als außergewöhnliche Belastungen von der Einkommensteuer abgesetzt werden.
Der abzugsfähige Höchstbetrag liegt bei derzeit 20.000,00 EUR im Jahr, wovon 20% als steuerabzugsfähig gelten.
Die Steuerzahlungen reduzieren sich also pro Jahr um maximal 4.000,00 EUR.

Hierbei ist zu beachten dass, ähnlich wie bei Handwerkerrechnungen, von den Finanzämtern nur Rechnungen akzeptiert werden die unbar, also per Überweisung o.Ä. beglichen wurden. Bar bezahlte Rechnungen werden meist nicht anerkannt.

Bitte bedenken Sie, dass wir keine Hilfeleistung in steuerlichen Angelegenheiten anbieten können und dürfen. Konsultieren Sie hierzu Ihre Steuerberatung.

Wie sind die Betreuungskräfte versichert?

Alle Betreuungskräfte sind zur privaten Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung verpflichtet. Dies erfolgt in Form einer Gruppenversicherung. Zusätzlich besteht die gesetzliche Unfallversicherung in der zuständigen Berufsgenossenschaft.

In welchem Verhältnis steht die Betreuungskraft zu mir als Kunde?

Die Alltagshilfe steht durch ihre Selbständigkeit also zu Ihnen und uns in keinem Beschäftigungsverhältnis und benötigt daher auch keine A1-Entsendebescheinigung.

Was spricht für die Beschäftigung eines selbstständigen Dienstleisters?

Das Angebot zur 24-Stunden-Betreuung durch selbstständige Alltagshelfer zeichnet sich vor allem durch seine hohe Transparenz aus und stellt somit eine der legitimsten Betreuungsarten dar.
In diesem Modell ist für Sie genau ersichtlich, welche Einnahmen bzw. Kosten für jede Vertragspartei anfallen und welche Leistungen dafür bezogen werden.
Darüber hinaus schonen Sie sich vor strengen arbeitsrechtlichen Verpflichtungen (z.B. der Berücksichtigung des Mindestlohns, finanziellem Ausgleich im Krankheitsfall etc.) und bieten Ihrer künftigen Alltagshilfe ein hohes Maß an Flexibilität bei der Planung des eigenen Berufs- und Privatleben.

Wodurch zeichnet sich die Selbstständigkeit der Alltagshilfen aus?

Lassen Sie sich nicht von Personen und Nachrichten einschüchtern, die Ihnen vorgaukeln wollen, dass es sich bei selbstständigen Alltagshilfen um illegale Beschäftigungen handelt!
Es gibt viele Punkte die für die Selbstständigkeit der von uns vermittelten Alltagshilfen sprechen. Jede der von uns vermittelten Alltagshilfen bestimmt selbst über:

  • Den Zeitpunkt an dem sie eine Betreuung übernehmen wollen
  • Die Dauer ihres Einsatzes und ob sie für diesen Kunden noch einmal einen Einsatz übernehmen wollen
  • Welchen der ihnen vorgeschlagenen Auftraggeber sie annehmen möchten
  • Die Höhe des geforderten Honorars für die angebotene Leistung
  • Den Einsatzort an dem sie ihre Leistungen erbringen wollen

Weitere Punkte, die unabhängig von den persönlichen Anforderungen der jeweiligen Alltagshilfe, für die Selbstständigkeit sprechen sind:

  • Der Abschluss rechtlich abgesicherter Dienstleistungsverträge
  • Die rechtlich korrekte Rechnungsstellung im eigenen Namen
  • Den Erhalt des jeweiligen Honorars auf das eigene Konto
  • Die ordnungsgemäße Erfassung beim zuständigen Finanzamt
  • Die Übernahme von verschiedenen Auftraggebern pro Kalenderjahr
  • Das fehlende Anrecht auf bezahlten Urlaub und finanziellen Ausgleich im Krankheitsfall
  • Der Abschluss der privaten Krankenversicherung durch die Alltagshilfe, sowie die Mitgliedschaft in zuständigen Berufsgenossenschaften und Handelskammern

Wie wirkt sich der gesetzliche Mindestlohn auf die Kosten aus?

Seit dem 01.01.2015 gilt für alle Arbeitnehmer, die in Deutschland tätig sind, ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,84 Euro brutto, unabhängig davon, ob der Arbeitgeber ein inländisches oder ausländisches Unternehmen ist. Die reinen Gehälter für eine 24h-Betreuung durch entsendete Betreuungskräfte sollten daher seit dem 01.01.2015 legal nicht unter ca. 2.500 Euro realisierbar sein sowie über eine gültige A1-Entsendebescheinigung (gesetzlicher Versicherungsschutz) verfügen.

Wenn im Ausland der Mindestlohn während der Einsätze des ausländischen Personals in Deutschland nicht gezahlt wird ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, ob Sie als Privatperson (Auftraggeber) für die Versäumnisse haften müssen.

WICHTIG: Für alle, die bei der 24-Stunden-Betreuung auf die Dienstleistungen durch uns vermittelter Betreuungskräfte zurückgreifen, gelten die vorhergehenden Anmerkungen zum Mindestlohn nicht.

Unsere Alltagshilfen sind selbständige Dienstleister und legen die Preise daher eigenständig fest. Dabei sind sie nicht an den deutschen Mindestlohn gebunden.

“Wir sprechen aus langjähriger Erfahrung!”

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.